Margarete Hohner

Der Sinn des Lebens?

11.08.2016 7:50 2 Kommentare

Einer meiner größten Irrtümer war,
zu glauben, dass der Sinn des Lebens irgendwo da draußen liegt.

 

Die Welt ist das, wozu du sie machst
Egal, für wie schlecht manche Menschen die Welt halten mögen,
für wie unfähig manche Menschen die Politiker halten wollen,
für wie hoffnungslos manche Menschen die Zukunft halten wollen,
für wie schwach manche Menschen sich sogar selber halten mögen…

Das sind alles Meinungen in unseren Köpfen,
destruktive Gedankenkonstrukte, die genau gar nix bringen,
außer Lähmung unserer ureigenen Kraft.
Und wir suchen „da draußen“ einen Schuldigen und/oder einen Retter.
Sei du bitte dein Retter, deine Retterin.

 

Mich täglich neu justieren
Ich möchte/werde/tue täglich mit allem was in meiner Macht, Kraft und Möglichkeit steht, voller Elan daran arbeiten, diese Welt – dort wo ich mich jeweils immer befinde – zu einem besseren Ort zu machen.
Dort wo ich stehe und gehe möge Friede sein, möge Freundlichkeit sein, möge Liebe sein, möge offene Begegnung sein.
Urteilsfrei, erwartungsfrei.
Auch bei Widerspruch und Verletzungen werde ich dich weiter respektieren, doch ich werde mich von dir entfernen.

Ja, du sagst, es gäbe Gründe nicht an eine gute Welt da draußen zu glauben, doch diese Gründe basieren auf etwas unbegreifbares „da draußen“, das wir einfach blind in uns rein lassen, von Anderen übernehmen und so in unsere Gedanken schleicht, dass wir diese übernehme und rausposaunen, so sei es.
Doch ist es wirklich so?
Interessanterweise posaunen vorwiegend die Menschen mit Bett, Heizung, Handy und genügend Essen über diese schlechte Welt.

Die Welt oder der Mensch ist schlecht sagen sie und bedienen sich weiterhin all den Geschenken.

 

Es ist (m)eine bewusste Wahl
Mein Grund, für das Gute zu gehen und immer immer immer daran zu glauben, möge der sein, dass ich in mir drinnen davon überzeugt bin, das unser aller Uressenz gut ist.
Von jedem Menschen, von der Welt, von allem.
Schieße mir noch so viele Bomben um die Ohren,
verbrenne mich noch zig mal am Scheiterhaufen,
verurteile mich noch viele male unschuldig,
zeige dich in noch so vielen Gesichtern des Hasses,
du wirst meinen Glauben an das Gute niemals brechen.

Der Kern ist gut, ist perfekt, ist liebend, ist alles umfassend.
Von da her mögen immer meine Gedanken kommen.
Von da her mögen immer meine Worte kommen.
Von da her möge ich immer handeln.

Schau mal in deinen Spiegel.
Und dann schau auf deine Gedanken.
Woran glaubst du?
An das Gute?
Und wirkst du so nach außen?
Wodurch und womit?

Tust du aus deiner höchsten Version heraus?
Liebst du so, wie du geliebt werden möchtest?
Bist du freundlich, ohne etwas zu erwarten?
Verschenkst du dich mit allen deinen Gaben an die Welt?

 

Wir sind in jeder Sekunde zum Glück fähig
Glück teilt sich – meiner Erfahrung nach – nicht auf dem Weg der Erfüllung der erträumten Ziele mit, sondern in so vielen Kleinigkeiten während des Tages währenddessen man tut, aus reinem Herzen heraus tut.

Welche Gedanken nährst du?
Den Glauben an das Gute?
Den Glauben an dich?

Und erzähl mir bitte nicht von dieser schlechten Welt, die sich in Milliarden Jahren sowieso auflöst, denn das alles interessiert mich jetzt gerade genau gar nicht.
Ich bin genau jetzt als Mensch mit all meinen Sinnen und Gaben hier und das hat seinen Grund.

 

Der Sinn des Lebens?
Der Sinn des Leben kann nicht da draußen liegen.
Auch nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft.
Du und ich sind der Sinn. Immer.
Mit jeder einzelnen Tat. Immer.

Mach den Sinn deines Lebens!

Ich liebe dich.

Margarete, 22.07.2016

2 Kommentare

SANDRA
12.08.2016 14:39

Ich liebe dich und deine grandiose Art zu schreiben, zu erkennen, zu fühlen, zu leben!!!

Luise Kanner
13.01.2017 14:57

Sehr inspirierender Blog, danke! Zum Sinn-Thema fällt bin ich vor kurzem auf den Begriff "Sinnquadrat" gestoßen - ein nettes Ebook auf Google Play, hat zwar paar Grammatikfehler (Self Publishing?) aber der Kern ist interessant: dass es nur vier große Sinnorientierungen gibt - ich fands spannend - einfach ein Tipp von mir. Luise

Was denkst du?